Schreibblockaden lösen in 6 Schritten

Manchmal will kein einziges Wort aufs Papier. Noch nicht mal ein Wörtchen. Und dann? Kaffeetrinken, Wäschewaschen oder doch lieber noch gemütlich die Zeitung lesen? Psychologen sprechen von Vermeidungsverhalten. Das hilft. Aber dein Text wird nicht fertig! Was du tun kannst, um wieder in den Schreibfluss zu kommen, erfährst du im Artikel.

Was sind Schreibblockaden?

Bei Schreibblockaden fällt strukturiertes Denken schwer und das Schreibziel rückt in weite Ferne. Stattdessen wandern die Gedanken umher und die Nervosität steigt. Das führt vor allem zu einem steifen Nacken und unruhigen Füßen. In einen lockeren Schreibfluss kommst du nicht. Manchmal wird es auch körperlich: Schreibblockaden können zu Kopfschmerzen, Übelkeit und starker Unruhe führen.

Was du gegen Schreibblockaden tun kannst 

Oft ist es ja so: Du willst etwas schreiben, aber du kannst nicht. Du denkst nach, bis du in einer nervigen Dauer-Denkschleife festhängst. Hier habe ich ein paar Punkte aufgelistet, die dir helfen können, die Denkschleife zu verlassen und wieder in den Flow zu kommen:

  • Strategie: Setze dir ein Schreibziel, schaue dir alle vorliegenden Informationen an und beginne dann mit den Überschriften. Schon hast du deinen Text strukturiert. Der Rest ist bloß noch Schreibarbeit: Du kannst dich an den Überschriften und den Informationen entlangtexten.
  • Mittendrin loslegen: Du hast Probleme mit dem Einstieg? Dann geht es dir wie mir. Leg einfach mittendrin los! Gehe deine Informationen durch und starte dort, wo dir sofort etwas einfällt. Wer sagt, dass du vorn anfangen musst? 
  • Ortswechsel: Wieso nicht an einem schönen Ort schreiben? Ein überfülltes Büro, das Zimmer neben den spielenden Kindern, der ungemütliche Küchentisch und im Hintergrund summt das Radio … Schreib an einem Ort, an dem du dich wohlfühlst und deine Ruhe hast.
  • Mut zur Unperfektion: Woher kommen eigentlich Blockaden? Bei mir selbst beobachte ich, dass ich vor allem dann ins Stocken gerate, wenn ich besonders gut schreiben und einen perfekten Text abliefern will. Wenn ich mir allerdings Fehler eingestehe, läuft das Schreiben leichter. 
  • Disziplin: „Nein, du kochst jetzt keinen Kaffee, du beginnst mit dem Schreiben!“ Manchmal hilft es, sich auf die Schreibaufgabe zu konzentrieren und sich ein bisschen zum Schreiben zu zwingen. Das ist die Art von Druck, die manchmal einfach nötig ist.
  • Ziellos sein: Du brauchst unbedingt ein neues Outfit, aber im Laden findest du garantiert nichts? Du musst jetzt diesen Text schreiben, aber er will nicht auf das Papier? Vergiss dein Ziel. Lass es los. Entspanne dich, trinke einen Tee oder meditiere fünf Minuten lang in Stille.  

Ich freue mich, wenn dir meine Tipps geholfen haben, wieder entspannter schöne Texte zu schreiben. Gutes Gelingen!